Trotz alledem habe ich Glück gehabt… Ich verrate Euch auch warum:
- Zum Zeitpunkt des Vorfalls waren wir im Urlaub in der Uckermark – und Julia war im Haus.
- Medizinische Hilfe kam schnell. Innerhalb einer Stunde lag ich auf dem OP-Tisch.
- Nach einer Woche kam ich in die Früh-Reha in die BDH nach Greifswald.
- In unserem Haus waren keine großen Umbau-Arbeiten nötig.
- Julias Papa ist handwerklich unheimlich begabt. Er hat für mich eine Rollstuhlrampe gebaut, Haltegriffe im Bad und am Haus befestigt, eine Laufstange in unserem Garten aufgestellt u.v.m.
- Unser Wohnquartier ist vollkommen ruhig. Meine (fast tägliche) Spazierrunden können in einer verkehrsberuhigte Zone stattfinden. Das ist unheimlich hilfreich!
- Ich habe mit dem DLR einen geduldigen, rücksichtsvollen Arbeitgeber.
- Eine Therapeutin aus der BDH in Greifswald brachte mich auf die Idee, einen Blog zu schreiben – danke Sabine.
- Das DLR und das Ambulante Reha-Zentrum kann ich bequemt mit der Straßenbahn ohne Umsteigen erreichen. Die logopädischen Therapien kann ich über eine Videoverbindung von zu Hause machen.
- Ich habe mir Dank der Spenden ein Trike kaufen können. Mein aktueller Streckenrekord liegt bei 17.4km und ich plane, in Kürze allein zum DLR zu fahren.
- Julia und ich haben uns nochmal neu kennengelernt. Und vor allem: Julia war und ist immer für mich da!!!